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Ernst A. Plischke Preis 2011

Ernst A. Plischke Preis: Friedhof Srebrnice, Novo Mesto, Slowenien / Planung: Architekt Ale Vodopivec / Foto: Miran Kambic

Der Architekt und Lehrer Ernst Anton Plischke, geboren 1903 in Klosterneuburg, gestorben 1992 in Wien, war einer der bedeutendsten österreichischen Architekten der Zwischenkriegszeit. Sein Werk war durch das von ihm gerne verwendete Wort „Baugesinnung“ gekennzeichnet. Ob in Österreich oder in Neuseeland, ob im Bauen oder in der Lehre hat Plischke „das Menschliche im Neuen Bauen und die Durchgeistung“ der Architektur gesucht. Diese Kriterien liegen auch den Arbeiten des Ernst A.Plischke-Preises zugrunde. Bei dem heuer zum zweiten Mal von der Ernst A. Plischke Gesellschaft ausgelobten Ernst A. Plischke-Preis handelt es sich um einen Nominierungspreis für ein herausragendes Bauwerk.


Einstimmig festgelegt wurde die Vergabe des Preises an den Architekten Ale Vodopivec (Professor an der Universität Ljubljana, Fakultät für Architektur) für die Friedhofsanlage Srebrnice in Novo Mesto, Slowenien.

Beteiligung: 33 Nominierungen mit 32 Bauten

Jurierung: Nominierung durch Vereinsmitglieder und erstmals auch „Gleichgesinnte“, Jänner 2011: Vorauswahl von 15 Bauten in Zürich, Jänner bis April 2011: Besichtigung aller Bauten in der engeren Wahl April 2011: Besichtigung der Friedhofsanlage in Srebrnice, Slowenien und endgültige Entscheidung in Wien

 

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