Auslober
Gemeinde Altach, Berkmannweg 2, 6844 Altach
Verfahrensorganisation/Vorprüfung
Berktold Weber Architekten, Arch. DI Helena Weber, Arch. DI Philipp Berktold, Am Kehlerpark 5/23, 6850 Dornbirn
Art des Wettbewerbs
Nicht offener, einstufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich
Beurteilungskriterien
Städtebauliche Lösung, architektonische und innenräumliche Gestaltungsqualität, funktionelle Lösung und Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms, Erfüllung des zukünftigen pädagogischen Konzepts, Qualität der Außenräume, konstruktive Lösung, Wirtschaftlichkeit der Errichtung und Nutzung, energetisches und ökologisches Konzept, Einhaltung des Kostenrahmens, sparsamer Baulandverbrauch, geringe Oberflächenversiegelung
Beteiligung
20 Teilnehmer wurden eingeladen, 19 Beiträge gelangten fristgerecht ein.
Jurysitzung
4. Juli 2019
Jury
Fachpreisrichter: Arch. bsa, swb, vsi Marianne Burkhalter (Vorsitzende), Arch. DI Much Untertrifaller (stellvertr. Vorsitzender), Arch. DI Matthias Hein (Schriftführer), Arch. DI Helmut Kuess
Sachpreisrichter: Gottfried Brändle (Bürgermeister), Simon Hagen (Sozialzentrum Geschäftsführung), Kurt Hämmerle (Gemeinderat, Obmann des Planungsausschusses), Peter Ender (Bauamtsleiter)
Ergebnisse
1. Rang: Innauer-Matt Architekten (Bezau)
2. Rang: feld72 Architekten (Wien)
3. Rang Johannes Kaufmann Architektur (Dornbirn)
4. Rang Cukrowicz Nachbaur Architekten (Bregenz)
Außerdem gab es zwei Anerkennungen und zwei Nachrücker.
Preisgelder
1. Preis: € 24.700,–
2. Preis: € 19.600,–
3. Preis: € 14.600,–
4. Preis: € 9000,–
2 Anerkennungen: je € 7500,–
1. Preis: Projekt 14
Innauer-Matt Architekten (Bezau), innauer-matt.com
Projektbeurteilung (Juryprot.-Auszug)
Ein einfaches städtebauliches Motiv von drei raumbildenden Baukörpern bildet die Grundlage für die Entwicklung einer neuen Mitte im Kreuzfeld. Die präzise gesetzten Volumen definieren zusammen den neuen Ort im heterogenen Siedlungskörper und haben die Chance, ein atmosphärisch dichtes Gesamtensemble zu werden. Zwischen den Baukörpern spannt sich ein Feld aus verschiedenartigen, differenzierten Außenräumen bzw. Plätzen, die unterschiedlich genutzt werden könnten. Die Setzung des Kindergartens am Nordwesteck verstärkt die Nordsüdachse und erschließt die im Süden gelegenen Grundstücke. Das Gebäude baut auf einer inneren windradartigen Struktur auf. Die geometrische Stringenz der konstruktiven Gebäudeteile ist ablesbar und strukturiert die inneren Raumsequenzen und Nutzungen. Die Offenheit des Erdgeschoßes ist Teil der Erdgeschoß-Nutzungsüberlegungen der Verfasser.
Die vollständige Wettbewerbsdokumentation inklusive Erklärung zum Punktesystem finden Sie in der Ausgabe 346. Zu bestellen unter wettbewerbe.cc/abo